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Comenius - 3. Arbeitstreffen in Polen

Comenius-Treffen in Zamość, Polen
Die Projektarbeit zum Thema „Energieressourcen für eine gemeinsame Zukunft“ wird weitergeführt!
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In der Zeit vom 17.09. bis zum 25.09. waren die Schüler Anne Engel, Stefanie Lawundy, Johanna Neumann, Robin Hüser und Daniel Scheideler des Liebfrauengymnasiums in Büren mit ihren Lehrern Jörg Gastel und Irmhild Peter in Zamość (Polen), um die Halbjahresergebnisse der Projektarbeit vorzustellen, sowie in Exkursionen ihr Wissen bezüglich erneuerbarer Energien zu erweitern.






Programm:
Montag
Nach dem Kennenlernen der Schule, wurden die Halbjahresergebnisse der teilnehmenden Länder (Polen, Türkei, Norwegen, Bulgarien und Deutschland) vorgestellt und diskutiert.
Mit einem Rundgang durch die Stadt Zamość schlossen wir den Tag ab.
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Dienstag
An diesen Tag hat die Comenius-Gruppe, neben einer interaktiven Ausstellung über Lebensgemeinschaften im Ökosystem Wald, zwei Wasserkraftwerke besichtigt.
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Mittwoch
Die heutige Exkursion führte uns zu zwei Biomasseanlagen (Strohverbrennungsanlagen), bei denen die Betreiber uns darlegten wie aus Biomasse umweltfreundliche Fernwärme erzeugt wird. Bei diesen Anlagen handelt es sich um Versuchsanlagen mit dem Ziel ein Stück der konventionellen Energieerzeugung aus Kohle zu substituieren.
Eine weitere „grüne“ Variante zur Wärmebereitstellung zeigte uns die Solarsiedlung auf den Dächern in einem Wohnviertel in Zamość.
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Donnerstag
Der von der norwegischen Comenius-Gruppe geleitete Logowettwerb wurde an diesem Tag mit der Verkündung des Siegers beendet. Die von einem türkischen Schüler entworfene Grafik, welche im kommenden März in Mersin mit einem Preis gekürt wird, ist nun das offizielle Logo des aktuellen Projektes.
Desweiteren wurde die von einem polnischen Schüler verwaltete Comenius-Homepage vorgestellt und über Neuerungen diskutiert.
Auch haben wir eine Präsentation zu erneuerbaren Energieanlagen in unserem Land erstellt und anschließend bilingual vorgestellt.
Zum Schluss haben die verschieden Comenius-Teilnehmer in kleinen Gruppen ein Modell einer Windkraftanlage gebaut.
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Freitag
Der letzte Tag des Projekttreffens wurde mit einer abschließenden Bewertung der Arbeit des vergangen Jahres sowie der Aufgabenverteilung für das aktuelle Halbjahr verbracht.
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Comenius-Projektarbeit im Schuljahr 2010/11

Energieressourcen für eine gemeinsame Zukunft - so lautet das Thema des Comenius Schulprojektes, das seit dem Sommer 2010 läuft.
Welche Projekte und Arbeiten am LFG durchgeführt wurden, können Sie nun dem angefügten Bericht über die Projektarbeit im Schuljahr 2010/2011 entnehmen.

COMENIUS und das Programm für lebenslanges Lernen

comenius_logo_de_webDie europäische Bildungskooperation begann 1995 unter den damals 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den Ländern Norwegen, Island und Liechtenstein. Seit 2000 nehmen die neuen Mitgliedstaaten der EU in Mittel- und Osteuropa und seit 2004 die Türkei teil. Ab 2010 können auch Schulen aus Kroatien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien an COMENIUS-Partnerschaften teilnehmen.

Das Liebfrauengymnasium Büren beteiligt sich seit 2001immer wieder am europäischen Schulprojekt COMENIUS.

Seit 2007 läuft das EU-Programm für lebenslanges Lernen. Es ist mit einem Budget von knapp 7 Milliarden Euro ausgestattet. Tragende Säulen sind die Einzelprogramme COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO DA VINCI (Berufliche Bildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung).

Im August 2010 wurde nun eine neue Projektpartnerschaft in Büren gestartet.

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GeWi-Kurs 9 im Kreisarchiv

Erste Vorarbeit für das neue Comenius-Projekt „Energieressourcen für eine gemeinsame Zukunft“
kreisarchiv1klAm 14.2.2011 gingen wir zusammen mit Herrn Kemper in das unserer Schule gegenüber liegende Archiv des Kreises Paderborn. Als wir angekommen waren, wurden wir freundlich von Herrn Grabe, dem Leiter des Kreisarchivs, empfangen und versammelten uns im Raum der Archivbibliothek, dort informierte er uns über die grundsätzliche Bedeutung und die Inhalte des Kreisarchivs.
Das Archiv in Büren wurde 1980 gegründet und hatte ursprünglich, wie alle Archive seit dem Mittelalter, nur eine so genannte „juristische“ Funktion, nämlich durch Urkunden einen Besitz nachzuweisen oder wichtige Urkunden und Akten aufzuheben. Später wurden dort auch allgemeine, historisch bedeutsame Dokumente gelagert, wie zum Beispiel Zeitungen, Fotos u.a. Des Weiteren werden auch Karten und Pläne sowie persönliche Postkarten und Familienalben aufbewahrt, von denen wir uns einige Exemplare genauer anschauen durften.
„Archivträger“ in Deutschland sind zum Beispiel der Staat, Bundesländer, Kreise, Kommunen, Kirchen, große Unternehmen, Adelsfamilien und Privateigentümer. Da der Kreis Paderborn erst seit ca.1802/03 existiert, sind die ältesten Unterlagen maximal etwas älter als 200 Jahre. Wenn man alle im Kreisarchiv vorhandenen Dokumente übereinander stapeln würde, entstünde ein ca. 1 km hoher „Turm“. Das Kreisarchiv besteht aus insgesamt drei Standorten in Büren, dem eigentlichen Archiv in der Lindenstraße, den Archivräumen im ehemaligen Kreishaus in der Königstraße und Archivräumen in der Kreisberufschule am Bühl.
Bevor Herr Grabe uns in den Archivkeller führte, zeigte er uns einige historische Dokumente zur Strom- und Energieversorgung in Büren, die 1897 begann. Denn im Rahmen des neuen Comenius-Projektes „Energieressourcen für eine gemeinsame Zukunft“, an dem unsere Schule zusammen mit einem  Berufskolleg in Steinkjer in Norwegen und einem katholischen Gymnasium in Zamocz in Polen teilnimmt, machten wir uns hier im kreisarchiv2klArchiv schon zur Historie der Elektrizitätsversorgung in und um Büren schlau.
Herr Grabe zeigte uns dazu u.a. einen Original-Vertrag des Elektrizitätsverbundes Büren-Brilon und berichtete uns außerdem von der Holthauser Mühle (auch Obermühle genannt) in Büren, die 1907 zur Beleuchtungszentrale und zur Stromzentrale für Büren wurde.

Im Archivkeller begleiteten wir ihn in einen der drei Lagerräume für die ältesten Archivstücke.
Anschließend bekamen wir noch einen Einblick in die Buchbinderei, in der Herr Völker tätig ist. Als wir den Archivkeller wieder verlassen hatten, zeigte Herr Grabe uns noch Mikrofilme, auf denen Zeitungen und andere Dokumente für die Nachwelt festgehalten werden. Dies wird vor allem aus Platzmangel und wegen der Vergänglichkeit der Unterlagen aus Papier gemacht. Experten schätzen die Haltbarkeit dieser visuellen Datenspeicherung auf etwa 500 Jahre, somit länger als digitale Speichermedien.
Alles in allem war der Archivbesuch sehr interessant und ermöglicht uns den Zugriff auf historische Materialien, um beim Comenius-Projekt mitarbeiten zu können, dessen zweites Arbeitstreffen vom 21. bis zum 25. März an unserer Schule stattfinden wird. Die Adresse der gemeinsamen Projekthomepage lautet:
http://www.comenius.pio.edu.pl/

Text: Lisa-Sophie Nübel (9a), Robin Hüser (9b), Fotos: Jamie-Lee Schulte und Johanna Stork (9c)


Das Kreisarchiv im Internet:
http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveA-D/B/Bueren_PaderbornKreis/index.html

1. Arbeitstreffen in Norwegen

Comenius-Projekt  “Energy Resources for a Common Future”
Arbeitstreffen in Norwegen vom 18.09. - 26.09.2010

Am Samstag, den 18.09.2010, brachen wir, drei Schüler des LFG sowie Frau Peter und Herr Gastel, nach Steinkjer in Norwegen auf. Erschöpft kamen wir gegen Abend am Bahnhof an, wo wir von Jan Inderdal, dem norwegischen Koordinator, freundlich und herzlich empfangen und zum Elchessen eingeladen wurden. Da das Projekt erst am Montag begann, nutzten wir den Sonntag für eine Wanderung durch die nähere Umgebung. Die polnische Gruppe reiste am Sonntagnachmittag an.

gruppenbildnorwegenkDas offizielle Treffen begann am Montag nur mit den Gruppen aus Norwegen, Polen und Deutschland, da die Gruppe aus der Türkei nicht wie geplant anreiste. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der norwegischen Schule „videderegaaende skole“ stellte sich jede Schule durch eine Multimedia-Präsentation vor. Dies sorgte für ein erstes Kennenlernen und brach das Eis. Anschließend wurden uns die Räumlichkeiten des norwegischen Schulgeländes gezeigt. Der nächste Programmpunkt war ein gemeinsames Essen am Abend in einer örtlichen Gaststätte, mit anschließender Stadtführung. Zum Ausklang des Abends lud uns die Fachschaft der Elektriker in ein Café ein.
Die erste Exkursion fand am Dienstagvormittag statt, wir besichtigten das Follafoss Wasserkraftwerk: Sowohl der ältere als auch der neuere Teil des Kraftwerks wurden uns durch Mitarbeiter des Kraftwerks interessant und informativ vorgestellt. Spontan schlug Herr Inderdal eine Rundfahrt um einen Teil des Trondheimfjords vor, die wir gerne angenommen haben.

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