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Privates Liebfrauengymnasium Büren

Schule ohne Rassismus

20.11.2019

In der Reichspogromnacht am 9. / 10. November 1938 kam es deutschlandweit zu Gewaltdelikten gegen die jüdische Bevölkerung. Aus diesem Anlass hat der SoWi-Zusatzkurs der Q2 eine Ausstellung erstellt, welche dieses Thema aufgreift und zugleich zeigt, dass das Thema Rassismus und Antisemitismus in Deutschland nach wie vor aktuell ist.
Angefangen mit einer Erinnerung an die Reichspogromnacht zeigt die Ausstellung aktuelle Zahlen und Entwicklungen zum zunehmenden Antisemitismus und Rechtsradikalismus sowie steigender Fremdenfeindlichkeit auf. Der erste Teil der Ausstellung schließt dann mit einer Dokumentation aller Opfer rechter Gewalt seit 1990, ihre Namen und Fälle sollen den Opfern ein Gesicht geben und zeigen, dass sie nicht Opfer gewöhnlicher Kriminalität wurden.
Im weiteren Verlauf thematisiert die Ausstellung jedoch auch die Zunahme linker Gewalt, der Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft im Allgemeinen (Gewalt gegen Polizisten, Rettungssanitäter, Lokalpolitiker, Schiedsrichter, Obdachlose usw.) und ihre möglichen Ursachen. Auch neue Formen von Gewalt, z.B. die „Dominanz-Kriminalität", werden aufgezeigt. Anschließend wird auf die zunehmende Gewalt gegen Deutsche hingewiesen, eine Auflistung zeigt die Opfer und ihre Geschichte(n) von 2015 bis heute. Komplettiert wird die Dokumentation mit Zitaten wichtiger Persönlichkeiten und Karikaturen zum Thema.
Die Ausstellung schließt mit einer Erinnerung daran, was es bedeutet, eine Schule ohne Rassismus - eine Schule mit Courage zu sein.
Wir hoffen, dass die Ausstellung zum Nachdenken anregt und für rege Diskussionen in den Klassen sorgt.

(SW-ZK/Q2/Schä/Fin)