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Privates Liebfrauengymnasium Büren

Deutschprojekt in der EF: Gedichte zum Thema "Klimawandel"

16.12.2019

Im Deutschunterricht der EF sind im Rahmen der Unterrichtsreihe "Lyrik" Gedichte zum Thema "Klimawandel" entstanden. Hier zwei Kostproben:

Klimawandel (Mara Hardes)
Was denkst DU, was passiert, wenn das alles hier so weiter geht?
Was denkst DU, was passiert, wenn wir alle am Ende stehen?
Was denkst DU, wie unsere Kinder überleben sollen?
Was denkst DU, wie unsere Zukunft aussehen soll?
Unsere Welt naht dem Untergang und was tun wir?
Wir sehen ganz entspannt dabei zu und denken:
„Jaja, da wird schon irgendwer kommen und etwas ändern – alleine schaffe ich es eh nicht.“
Ach ja?! Und wer soll dieser jemand sein?
Wer soll bitte dieser Held sein und alles zum Besseren verändern?
Wer soll uns retten?
Alleine schafft es keiner, da hast du Recht.
Allerdings – genau aus diesem Grund müssen wir alle ein bisschen tun.
WIR müssen was tun.
DU und ICH müssen was tun.
„Was soll dieses bisschen Plastik schon auslösen?“, denken wir.
Aber was es auslöst???
Die Natur, die vor uns schon existierte, machen WIR kaputt.
DU und ICH machen sie kaputt.
Der Planet Erde existiert in diesem riesigen Universum vielleicht nur ein einziges Mal
und, ach ja, der geht dann ganz nebenbei zu Grunde.
Wegen ein paar Menschen, die es nicht hinbekommen,
auf minimale Dinge zu achten.
Auf Dinge, die so banal sind,
mit denen wir allerdings einiges erreichen könnten.
Dinge, die nicht viel Aufwand benötigen und wenig kosten.
Dinge mit denen WIR die Welt retten können!
Und wenn wir dann alle Mitte 80 sind und uns mit ansehen müssen, wie unsere Kinder keine Kinder mehr bekommen können, weil sie keine Zukunft hätten.
Spätestens dann werden wir uns alle denken:
„Hätte ich mal die Plastikverpackung in den Mülleimer geschmissen.“
„Hätte ich mal öfter mein Fahrrad benutzt.“
„Hätte ich mal nicht mein Handy zehn Mal am Tag geladen.“
Jaja, hätte, hätte…
Noch können WIR das „hätte“ umsetzten.
Noch können WIR was tun!

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Klimawandel (Meinolf Lemke)
Es war einmal ein Regenwald
hoch die Bäume grün und alt
große Vielfalt, pur Natur
vorteilhaft die Temperatur.
Abseits in einem mächt`gen Land,
der Appetit auf Fleisch entstand.
Sie brauchten Land, wo Wald gedeiht;
gefällt wurde weit und breit.
Der Wald, er stirbt;
der Boden blank ausradiert.
Futter wächst, Fleisch entsteht
der Sauerstoff entgeht.
Das End von dem Gedicht,
das Ökosystem zerbricht.