Drogenprävention in den Klassen 9

In den letzten Wochen besuchte die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ein Experte für Drogensuchtprävention. Herr Duschek, selbst ehemaliger Abhängiger, berichtete eindrucksvoll aus seinem Leben und klärte über die Gefahren von Drogen auf.

Zunächst ging es um verschiedene Drogen und die Entstehung von Sucht, die nicht nur durch illegale Substanzen, sondern auch durch Alkohol oder Glücksspiel entstehen kann. Typische Anzeichen sind soziale Isolation, Geldprobleme und der Verlust der Kontrolle. Auch der Entzug wurde thematisiert, bei dem der Körper zwar entgiftet, die psychische Abhängigkeit jedoch bestehen bleibt.

Anhand seiner eigenen Geschichte zeigte Herr Duschek, wie schnell man in die Sucht geraten kann. Trotz einer guten Kindheit begann er mit 15 Jahren aus Gruppendruck zu rauchen. Später folgten Alkohol und schließlich härtere Drogen. Sein Leben geriet zunehmend außer Kontrolle: Er brach Kontakte ab, vernachlässigte sich selbst und rutschte in Kriminalität ab. Schließlich wurde er drogenabhängig, obdachlos und kam ins Gefängnis.

Dort schaffte er es erstmals, einen Entzug zu durchstehen und fasste den Entschluss, sein Leben zu ändern. Nach einem Rückfall gelang es ihm schließlich, dauerhaft clean zu werden. Heute ist er seit über 35 Jahren drogenfrei und engagiert sich in der Präventionsarbeit.

Seine Botschaft war klar: Drogen lösen keine Probleme, sondern schaffen neue. Sein persönlicher Bericht wirkte auf die Schülerinnen und Schüler besonders eindrucksvoll und zeigte auf erschreckende Weise, wie schnell ein falscher Schritt das Leben verändern kann.

Alissa, Jana, Paula, Klasse 9