LFG bei der Schülerakademie mal wieder stark vertreten

Foto: Dennis Gehlen
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Foto: SMIMS
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Vom 14. bis 18. September 2026 war es wieder soweit: In Münster hieß es für rund 100 ausgewählte und besonders begabte Oberstufenschülerinnen und -schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen Tüfteln, Forschen und Programmieren! Die 25. NRW-Schülerakademie für Mathematik und Informatik (SMIMS) lud in das Jugendgästehaus am Aasee ein, um tief in aktuelle Herausforderungen der MINT-Fächer einzutauchen.

Und das Liebfrauengymnasium Büren war in diesem Jubiläumsjahr nicht nur auf Teilnehmenden-Seite, sondern auch in der Projektleitung hervorragend vertreten!

Herr Gehlen leitet Kurs zu „Augmented Reality auf iOS-Geräten"

Ein besonderes Highlight aus Sicht unserer Schule: Der anspruchsvolle Kurs zum Thema „Augmented Reality auf iOS-Geräten" wurde erfolgreich vom LFG-Lehrer geleitet. In diesem Projekt lernten die Jugendlichen, wie sie eigene AR-Welten erschaffen und innovative Apps programmieren können – ein Thema, das in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich intensiv mit ARKit auseinander, Apples umfangreicher Bibliothek zur Unterstützung von Augmented Reality in iOS. Sie lernten, wie die Software Eckpunkte der realen Umgebung erkennt, Koordinatensysteme anpasst sowie Bewegungen und Gesten erfasst. Auch das Erlernen der Programmiersprache Swift stand auf dem Programm. Entwickelt wurde direkt auf dem iPad und dem Mac mit den Umgebungen „Swift Playground" und „Xcode”. Am Ende der Woche präsentierten die Jugendlichen stolz ihre eigene Multiplayer-App “Pong”, die die vielfältigen Möglichkeiten von Augmented Reality eindrucksvoll demonstrierte.

Klimadaten sichtbar machen: Amélie De Koninck forscht mit Satellitendaten

Auf Schülerseite vertrat Amélie De Koninck das LFG hervorragend. Sie nahm am hochaktuellen und anspruchsvollen Projekt „Klimawandel sichtbar machen: Satellitendaten analysieren mit Python" teil.

Da viele Auswirkungen des Klimawandels schleichend verlaufen und im Alltag kaum direkt wahrnehmbar sind, widmete sich dieser Kurs der Analyse von langfristigen Satellitendaten. Amélie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter nutzten Python und Jupyter Notebooks, um Satellitendaten aus verschiedenen Regionen auszuwerten. Ziel war es, Veränderungen wie das Abschmelzen von Gletschern, die Ausbreitung von Dürregebieten oder steigende Oberflächentemperaturen sichtbar zu machen.

In eigenständig entwickelten Computational Essays – interaktiven, datenbasierten Analysen – untersuchten die Jugendlichen konkrete Phänomene des Klimawandels und stellten diese nachvollziehbar dar. Sie werteten Satellitenbilder aus, erstellten Zeitreihen und berechneten Umweltindikatoren. Dabei lernten sie nicht nur die technische Umsetzung, sondern setzten sich auch kritisch mit der Interpretation der Ergebnisse und den Unsicherheiten bei der Datenauswertung auseinander.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm

Neben der intensiven Projektarbeit, die täglich stattfand, bot die Akademie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Höhepunkte waren unter anderem Vorlesungen an der Universität Münster (Mathematik bei Prof. Dr. Christian Engwer und Informatik bei Prof. Dr. Anne Remke), eine mathematische Stadtrallye durch Münster sowie ein Besuch im Planetarium.

Auch für die berufliche Orientierung war gesorgt: Eine persönliche Studienberatung, ein „Markt der Möglichkeiten" mit Universitäten und Unternehmen sowie Vorträge des IT-Dienstleisters Atruvia gaben den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre spätere Berufs- und Studienwahl im MINT-Bereich. Den feierlichen Abschluss bildete die Abschlussveranstaltung am Freitag bei Atruvia in Münster, bei der die Projekte in einer Postersession oder in einer Keynote präsentiert wurden.